„Über uns der Himmel, unter uns das Meer“ – JoJo Moyes

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Name des Autors: Jojo Moyes
Titel: Über uns der Himmel, unter uns das Meer
Teil einer Reihe? Nein
gebundene Ausgabe/ Taschenbuch
Seitenzahl: 512 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag (Februar 2016)
ISBN-10: 3499267330
Preis: 14,99€
Genre: Liebesroman

 

 

Inhalt

Über das Meer zu dir
Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner – englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, ihre Hoffnungen und Ängste miteinander teilen, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht und wie sie Schreckliches erlebt hat im Krieg, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte …

Meine Meinung 

Genau zwei Dinge haben die so unterschiedlichen jungen, australischen Frauen Margarete, Jean, Avice und Frances gemeinsam: Sie sind Kriegsbräute und sie haben ein unerschütterliches Vertrauen in die Zukunft. Während des 2. Weltkrieges verteidigten Britische Soldaten Australien. Dabei verliebten sich viele australische Frauen in die stattlichen Soldaten und heirateten oft sehr kurz nach ihrem Kennenlernen. Doch dann müssen die Soldaten wieder weg und den Frauen bleibt nichts als die Hoffnung, dass ihren Ehemännern während der Kämpfe nichts passiert. 1945 ist der Krieg schließlich vorbei und die Frauen haben die Chance zu ihren Ehemännern nach England zu reisen, um bei ihnen zu leben. So geht es auch den vier Frauen Margarete, Jean, Avice und Frances, die alles, ihr Zuhause, ihre Familien, ihre Freunde zurücklassen, um mit 600 weiteren Frauen eine der letzen Überfahrten von Kriegsbräuten anzutreten. Während der Handlung lernt man die Frauen besser kennen: Wo sie herkommen, ihre Familien und wie sie ihre Männer kennengelernt haben. Doch auch was sie sich von ihrem zukünftigen Leben erwarten und die Angst, dass sie während der Überfahrt die Nachricht bekommen, dass ihre Männer gefallen sind, oder sie doch nicht mehr bei sich haben wollen. Und doch geben sie die Hoffnung nicht auf.

Während die etwas hochnäsige Avice sich ein Leben in saus und braus vorstellt, will die freundliche, schwangere Margarete nur mit ihrem Joe zusammen sein. Die sehr junge Jean, die so gut wie nichts über das Leben weiß, aber die Gelegenheit mit den Seemännern zu flirten um keinen Preis verstreichen lässt, hofft nur auf Bedeutung in ihrem Leben und was die verschlossene Frances erwartet, verrät sie niemandem. Zusammen stehen die Frauen die lange Reise durch und müssen dabei jede auf ihre eigene Art mit den Zwängen der Frau zu dieser Zeit umgehen.

Trotz dieser vollkommenen Abhängigkeit von Männern, die sie kaum kennen, wagen diese mutigen Frauen den Schritt und geben alles auf, um der Liebe ein Stück näher zu sein. Doch nicht für alle geht der Traum von einem glücklichen Leben in England in Erfüllung.

Fazit

Für mich ist dieses Buch ein Grund, um an die wahre Liebe zu glauben. Dass Liebe, wenn sie einmal ins Leben getreten ist, alles verändern kann und einem erlaubt, auf scheinbar unmögliche Dinge zu hoffen. Die Geschichten der Frauen und auch anderer Nebenfiguren, gibt einen genauen Blick auf die Schwierigkeiten, die Frauen zu dieser Zeit durchstehen mussten, was es bedeutet eine Frau zu sein und wie abhängig man damals von den Männern war. Jede der Figuren hat mich fasziniert und ich wollte unbedingt mehr über alle erfahren. Ich habe mit ihnen gelitten und gelacht. Deshalb hat sich „Über uns der Himmel, unter uns das Meer“ von Jojo Moyes die 5 Sterne auch redlich verdient.

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