„Die Ungehörigkeit des Glücks“ – Jenny Downham

9783570102923_Cover

Quelle: bloggerportal Randomhouse

 

Name des Autors: Jenny Downham
Titel: Die Ungehörigkeit des Glücks
Teil einer Reihe? Nein
gebundene Ausgabe/ Taschenbuch
Seitenzahl: 480 Seiten
Verlag: C. Bertelsmann Verlag (Februar 2016)
ISBN-10: 3570102920
Preis: 19,99 €
Genre: Gegenwartsliteratur

 

 

Inhalt

Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …

Meine Meinung

„Die Ungehörigkeit des Glücks“ ist eine rührende, authentische Erzählung über das Leben, die Liebe und Familie. Jenny Downham beschreibt, wie Frauen dreier Generationen ihr Glück definieren und es dann versuchen zu finden. Dabei behandelt sie Themen wie Sexualität, Akzeptanz, Identität, und sogar Alzheimer.

Durch die wechselnden Kapitel, die einmal aus Katies Sicht und dann aus Marys Sicht erzählt werden, ist man immer mitten im Geschehen und sehr nahe an den Emotionen der jeweiligen Person. Man versteht, weshalb Mary sich so verhalt, wie sie es nunmal tut. Außerdem erfährt man, dass Katie sich nicht nur so rührend um ihre Oma kümmert, um ihre Mutter so ärgern, sondern auch damit sich Mary wohl und nicht so verloren fühlt. Es gibt ein reges hin und her aus vergangenen Geschichten und der Gegenwart, die alle miteinander verbunden sind. Gemeinsam gehen sie der Vergangenheit auf die Spur, indem sie versuchen, Marys Erinnerungen zu ordnen. Dabei lernt Katie eine Menge über ihre Mutter Caroline und auch über sich selbst.

Doch Katie hat auch ein Leben neben ihrer Großmutter, indem sie sich mit ganz normalen Teenagerproblemen auseinandersetzen muss und als Leser wird einem plötzlich bewusst, wie abhängig wir von der Meinung außenstehender sind.

Die Charaktere sind sehr glaubhaft und detailliert dargestellt, man fühlt sich mit ihnen verbunden. Katie ist ein junges Mädchen, dass man aufgrund ihrer Geduld für ihre Oma, ihrer liebevollen Fürsorge und ihre kleinen Fehler sofort ins Herz schließt. Ihre Mutter Caroline ist sehr streng, aber nur weil sie die Fehler ihrer Mutter nie wiederholen wollte. Und Mary ist eine herzliche, humorvolle Lebefrau, die sich viele als Oma wünschen würden.

 

Fazit

Trotz vieler ernster Themen ist „Die Ungehörigkeit des Glücks“ eine wahnsinnig humorvolle, rührende Geschichte, die ich einfach nicht aus der Hand legen konnte. Die Idee, der Schreibstil, die Charaktere…einfach stimmig.

Bewertungssystem - Sterne

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.